Mittelständler haben Nachholbedarf beim Internet

Viele kleine und mittelständische Unternehmen hinken in Sachen Internet hinterher und sind nicht einmal mit einer eigenen Webseite im Netz vertreten. Dies berichtete gestern die Stuttgarter Zeitung.

Dabei nutzen mittlerweile rund 58 Millionen Deutsche das Internet regelmäßig. Da sollte man annehmen, dass auch Unternehmen dieses Potenzial nutzen und zumindest mit einer Internetseite im Netz präsent sind. Doch weit gefehlt: Viele Unternehmen sind im Internetzeitalter noch gar nicht angekommen. Knapp ein Viertel der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) haben noch keine Homepage, hat eine Studie ergeben – und das obwohl sich 93 Prozent der zunehmenden Bedeutung von Internetseiten bewusst sind.

Dabei sehen die befragten Firmen den wichtigsten Vorteil eines Internetauftritts vor allem bei der Neukundengewinnung, weil sie dann von Suchmaschinen gefunden werden können.

In der Untersuchung wird auch untersucht, welche Einmal- und Folgekosten für die Erstellung und den lfd. Betrieb einer Unternehmenswebsite anfallen – vom selbst Erstellen durch den Firmeninhaber via Homepage-Baukasten bis zum Fullservice durch einen externen Dienstleister.

bk-online Services berät gerne, wie Unternehmen durch den Einsatz von WordPress die Vorteile beider Varianten ideal kombinieren können.

Die gesamte Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

„… ich kann keine e-Mails mehr versenden“

Anruf bei unserer Hotline: „Ich kann an meinem iPhone keine e-Mails mehr versenden“. Die Lösung dürfte eigentlich kein Problem sein, einfach gemeinsam mit dem Kunden die Maileinstellungen prüfen und ggf. korrigieren: Ist der richtige SMTP-Server eingetragen? Benutzername und Passwort okay? SSL aktiviert? Richtiger Port vorgemerkt?

Es klappt aber immer noch nicht. Also Mailkonto komplett löschen und gemeinsam wieder richtig einrichten. Immer noch kein Erfolg!

Dann kommt die Info des Kunden, dass es beim Macbook auch nicht funktioniert, aber am Handy vorher immer wieder doch geklappt hat.

Die Lösung ist einfach: Kunde ist zuhause zur Telekom gewechselt und hat als Router einen Speedport zur Verfügung gestellt bekommen. Diese Router verwenden eine „Liste sicherer E-Mail-Server“. Und dort sind nur wenige Mailserver der großen Anbieter voreingestellt. Wenn die Verwendung dieser Liste aktiviert ist, werden Verbindungen nur zu den Servern in dieser Liste erlaubt.

Um e-Mails mit Ihrem bei bk-online gehosteten Mailaccount senden zu können, müssen Sie Ihre Domain in diese Liste aufnehmen. Das geht so:

Melden Sie sich an Ihrem Router über die Adresse http://speedport.ip ein und drücken Sie die Eingabe-Taste. Alternativ können sie die IP-Adresse http://192.168.2.1 eingeben. Geben Sie das Gerätepasswort ein. Im Auslieferungszustand gilt das Gerätepasswort auf dem Typenschild auf der Rückseite Ihres Gerätes. Sollten Sie dieses bereits verändert haben, geben Sie bitte dieses Passwort ein. Klicken Sie auf login.

Wählen Sie in der Konfigurationsoberfläche den Menüpunkt „Internet“ und dort auf „Liste sicherer Server“. Klicken Sie auf „Weiteren e-Mail-Server eintragen“ und geben Sie dort Ihre Domain ein. Ab sofort können Sie wieder wie gewohnt Ihre e-Mails versenden.

Alternativ kann auch die Verwendung der Liste deaktiviert werden. Einfach das Häkchen bei “Liste der sicheren e-Mail-Server verwenden” heraus nehmen.

ALARM: IMAP-Speicher erschoepft (Update)

Diese Meldung sendet unser rund um die Uhr arbeitende „PostMaster“ dann, wenn der mit Ihnen vereinbarte Speicherplatz Ihrer Mailadressen überschritten wurde.

Dann heißt es für Sie, nicht mehr auf dem Server benötigte Mails zu löschen bzw. in einem lokalen Ordner zu archivieren.

Manchmal liegt es aber auch daran, dass von ihnen gelöschte Mails zwar im Papierkorb liegen, aber damit nicht endgültig gelöscht sind. Hier finden Sie Anleitungen, wie Sie dieses Problem bei unterschiedlichen Mail-Clients lösen können:

MS OutlookMac Mail

Auch wenn man ein iPhone nutzt, kann eine falsche Einstellung die Ursache sein: Werden gelöschte Mails wirklich auf dem Server gelöscht oder bleiben sie für immer im Papierkorb (und belegen somit weiterhin den Speicher)?

Siehe Einstellungen -> Mail, Kontakte -> Account -> Erweitert -> Entfernen.

iPhone-Speicher-Mails

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Generell ist es ein Problem, wenn man ein Mail-Konto (IMAP-Postfach) auf verschiedenen Endgeräten (PC, Mac, Tablet, Smartphone) einrichtet, dass man danach meist zusätzliche Ordner für “Gesendet”, „Entwürfe“, “Werbung” und „Papierkorb“ sieht.

Am PC oder Mac sehen Sie in diesen zusätzlichen Ordnern die Mails, die mit den anderen Geräten (z.B. iPhone/iPad) gesendet oder gelöscht wurden:

Wie wird man diese unterschiedliche benannten Ordner wieder los? Wie kann man alle Geräte so einstellen, dass dieselben IMAP-Ordner für “Gesendet”, “Werbung”, „Entwürfe“  und “Papierkorb” verwendet werden?

Eine super Anleitung dazu gibt es beim Apfelwerk aus Kornwestheim.

Info für Nutzer von Windows LiveMail 2012: Hier muss man etwas tiefer in die Konfiguration eingreifen, um sicher zu gehen, dass Mails endgültig gelöscht werden und nicht den zur Verfügung stehenden Speicherplatz zum Überlaufen bringen:

  • Zuerst unter „Datei > Optionen > E-Mail > erweitert“ den Haken bei IMAP setzen für „Für IMAP-Konten den Ordner „gelöschte Objekte“ verwenden“
  • Dann unter „Datei > Optionen > eMail-Konten > Ihr Konto > Eigenschaften > IMAP“ den Haken setzen bei „Spezialordner verwenden…“
  • … und den Pfad für gelöschte Objekte mit „Trash“ kennzeichnen
  • Danach lädt LiveMail die neue Ordnerstruktur herunter und Sie finden den neuen Ordner für Ihre gelöschten Objekte
  • Den bisherigen Ordner dafür können Sie dann komplett löschen.

 

Neue Chance für Windows (Update)

Für alle, die mit den letzten Windows-Versionen Probleme haben, insbesondere mit den seit Version 8.0 angebotenen Kacheln auf dem Startbildschirm und dem fehlenden Start-Knopf, gibt es Hoffnung.t3468

Voraussichtlich ab Spätsommer 2015 wird Windows 10 erscheinen, endlich wieder mit einer vernünftigen Benutzeroberfläche für Desktop- und Laptop-User.

Für die größte Überraschung sorgt Microsoft jedoch beim Preis: Windows 10 wird komplett kostenlos angeboten. Jeder, der Windows 7, 8 oder 8.1 im Einsatz hat, kann innerhalb eines Jahres gratis auf Windows 10 umsteigen und es dann dauerhaft kostenlos nutzen.

Der Umstieg auf Windows 10 erfolgt auf Wunsch vollautomatisch: Windows 7-, 8- und 8.1-Rechner sollen per Windows-Update auf Windows 10 aktualisiert werden können.

Update: Erste Erfahrungen zeigen, dass es sich auf jeden Fall lohnt, das neue Windows zu nutzen. Gerade „altgediente“ Windows-User kommen mit  Win10 viel besser zurecht als mit der Vorgängerversion.

Auf manchen Rechnern erfolgt jedoch kein automatischer Hinweis auf das mögliche Upgrade auf die neue Windows-Version. Wie Sie den Upgrade-Prozess dennoch starten können, hat die Zeitschrift Chip hier gut beschrieben.